Schnee ist klasse, aber …

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Eigentlich mag ich Schnee. Aber nicht jeden Schnee! Nur ganz bestimmte Schneesorten sind prima.

Weil man sich darin so wunderbar wälzen kann. Das ist extrem erfrischend! Schnee ist aber auch sehr praktisch, um Spuren zu verfolgen. Als es vor ein paar Tagen geschneit hat, war unser Garten voll davon: Meisen, Rotkehlchen, Amseln, eine dicke Taube, die Nachbarkatze Lady und auch ein paar nicht zu identifizierende Tiere haben ihre Fußabdrücke bei uns hinterlassen.

Es gibt jedoch auch unangenehmen Schnee. Er unterscheidet sich von dem angenehmen Schnee dadurch, dass er zwischen den Pfotenballen Klumpen bildet. Mit jedem Schritt werden die Eisklumpen härter und größer. Klumpenschnee tut weh! Und Streusalz auch! Mein Frauchen und Mattes benutzen so etwas nicht. Wenn es auf den Wegen mal glatt ist, nehmen sie Sand. Und auch sonst streut kaum jemand in unserem Dorf Salz. Weil das ja auch schädlich für die Pflanzen wäre. Und für meine Pfoten!

Die Wiemers nebenan weiß das nicht. Kaum rieseln die ersten Schneeflöckchen vom Himmel, bedeckt sie den gesamten Gehweg mit Streusalz. Wenn ich da versehentlich hineintappe, brennt es an den Pfotenballen. Ganz schlimm! Dagegen hilft dann nur noch Fettcreme. Am besten ist es, wenn Frauchen mir die Ballen schon vorher einreibt. Das Problem ist nur, dass ich unglaublich kitzelig bin. Aber hinterher bin ich dann doch froh, wenn meine Pfoten geschützt sind und geschmeidig bleiben. Und Klumpenschnee setzt sich an meinen eingefetteten Pfoten auch nicht so schnell fest. J

Also, was meint Ihr: Salz oder Sand?

Ich drücke euch!

Eure Tomke